Bei der Reform der Krankenversicherung zeichnet sich ein Kompromiss ab. Einige Sparvorschläge sind raus, andere neu dazugekommen. Die Patienten entlastet das nur bedingt.
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) soll gelingen, woran ihre Vorgänger gescheitert sind: die desolate Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung in den Griff zu bekommen. Zu stark sind die Ausgaben der Kassen gestiegen, zu oft mussten sie in den vergangenen Jahren ihre Beiträge anheben. Wodurch den Menschen immer weniger Netto vom Brutto blieb.
Für die Bundesregierung hängt viel davon ab, ob Warkens Plan aufgeht. Schließlich hat Kanzler Friedrich Merz (CDU) versprochen, den Sozialstaat finanzierbarer zu machen und die Arbeitnehmer zu entlasten. Von XXL-Reformen ist die Rede, auch bei der Rente und bei den Steuern. Seit Monaten vertröstet die Regierung die Bürger. Die Gesundheit ist nun der erste Bereich, für den konkrete Pläne vorliegen. Am Mittwoch soll das Kabinett darüber entscheiden.
