Der britische König Charles III. und Königin Camilla sind zu
einem Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Das Königspaar wurde von US-Präsident
Donald Trump und seiner Ehefrau Melania am Südeingang des Weißen Hauses empfangen. Wegen der Weigerung der britischen Regierung, sich dem Krieg
der USA und Israels gegen den Iran anzuschließen, waren die britisch-amerikanischen
Beziehungen zuletzt angespannt. 

Charles will an diesem Dienstag eine Rede vor
beiden Kammern des US-Kongresses halten. Nach Angaben des Buckingham-Palasts
will der britische König dabei die lange gemeinsame Geschichte und enge Verbindung der
beiden Staaten würdigen. Es ist das erste Mal seit einer Ansprache der
verstorbenen Queen Elizabeth II. im Jahr 1991, dass ein britischer Monarch vor
dem Kongress in Washington spricht.

Im Laufe der Woche reist das Königspaar weiter nach New
York. Dort wollen Charles und Camilla unter anderem Rettungskräfte und
Angehörige von Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 treffen. Letzte
Station der USA-Reise ist Virginia, wo das britische Königspaar mit Vertretern
der amerikanischen Ureinwohner zusammentreffen wollen.

Der Besuch von Charles bei Trump findet unter strengen
Sicherheitsvorkehrungen statt. Zuvor hatten Schüsse am Rande einer
Gala-Veranstaltung mit Donald Trump in Washington dazu geführt, dass die Pläne
für den Staatsbesuch überprüft wurden.