Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich in St. Petersburg mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi getroffen. Wie die staatlichen russischen Nachrichtenagenturen Ria und Tass berichten, beabsichtige Putin, die strategischen Beziehungen zwischen Russland und dem Iran weiterzuführen.
Demnach sagte Putin, Russland hoffe, das iranische Volk werde
diese von ihm als »schwierige Zeit« bezeichnete Phase überstehen und am
Ende werde sich der Frieden durchsetzen. Russland werde zudem alles tun,
was im Interesse Irans und anderer Länder der Region liege, um Frieden im Nahen Osten zu schaffen, berichtete
Ria weiter.
Araghtschi bedankte sich dem Bericht zufolge für die Unterstützung Russlands. Die diplomatischen Beziehungen beider Staaten seien eine strategische Partnerschaft, die sich weiter vertiefen werde, sagte der iranische Außenminister laut Ria.
Jüngste Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA scheiterten
Unterdessen treten drei Wochen nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Irankrieg die Bemühungen um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts auf der Stelle. Araghtschi sagte laut dem iranischen Staatsfernsehen nach seiner Ankunft in St. Petersburg: »Die überzogenen Forderungen vonseiten der USA haben dazu geführt, dass die Ziele in der vergangenen Verhandlungsrunde trotz einiger Fortschritte nicht erreicht wurden.«
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