Ein Toter, ein Verletzter – und mehrere hunderttausend Euro Schaden: Auf der A4 bei Erfurt ist es am späten Dienstagabend zu zwei schweren Unfällen gekommen. Nachdem die Autobahn in Richtung Frankfurt nach einem ersten Lkw-Unfall gesperrt worden war, übersah der Fahrer eines Kleintransporters nach Polizeiangaben das Ende des Rückstaus und krachte mit seinem Fahrzeug ins Heck eines Lastwagens. Der Transporterfahrer sei beim Aufprall aus dem Fahrerhaus geschleudert und tödlich verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.
Zuvor war bereits ein Lastwagenfahrer beim ersten Unfall leicht verletzt worden. Der 69-Jährige hatte einen Schilderwagen zu spät gesehen, der eine Spur absperrte, auf der ein defekter Lkw stand – und prallte mit seinem Lastwagen gegen das Absperrfahrzeug. Den Schaden schätzte die Polizei auf rund 200.000 Euro. Beim ersten Unfall geht sie von einer Schadensumme von rund 100.000 Euro aus.
Die Autobahn wurde in Richtung Frankfurt zunächst voll gesperrt. Die Bergungsarbeiten auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Ost und Erfurt-West dauerten laut Polizei auch in der Nacht noch an. Derzeit sei nur eine Spur frei und der Verkehr stocke.
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