An den Vivantes Kliniken wollen Beschäftigte ab den frühen Morgenstunden erneut in den Warnstreik treten. Der Streik soll ab der Frühschicht beginnen und zwei Tage dauern, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Zum Warnstreik aufgerufen sind Angestellte aus Gastronomie, Logistik, Reinigung und anderen Bereichen der Vivantes-Tochterunternehmen. Ärzte und Pflegefachkräfte zählen nicht dazu.
Im Rahmen des Warnstreiks ist heute für 8.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Berliner Abgeordnetenhaus mit anschließendem Demonstrationszug zum Verhandlungsort geplant. Die Beschäftigten hatten bereits Ende Februar gestreikt.
Keine Auswirkungen auf Notfallversorgung erwartet
«Wir sehen keine Auswirkungen auf die Notfallversorgung», sagte Vivantes-Sprecher Christoph Lang. «Es kann sein, dass in den Folgetagen geplante Operationen verschoben werden müssen, aber das ist momentan noch nicht absehbar.» Betroffene würden dann benachrichtigt. Beim zurückliegenden Warnstreik seien die Bistros zugeblieben. Möglicherweise könne das nun erneut eintreten. Patienten bekämen aber in jedem Fall ihr Essen.
Bei den Vivantes-Tochterunternehmen arbeiten rund 2.200 Beschäftigte. Verdi fordert für sie einen Tarifvertrag, bei dem die Regelungen des Tarifvertrags für Beschäftigte des öffentlichen Diensts in Krankenhäusern (TVÖD-K) eins zu eins auf die Vivantes-Beschäftigten übertragen werden. Die Tarifverhandlungen gehen heute in die nächste Runde.
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