Als wir im Dezember lasen, dass Schauspieler Macaulay Culkin seine vier und drei Jahre alten Söhne „Kevin – Allein zu Haus“ schauen lässt, ohne ihnen zu verraten, dass ihr Vater die Titelrolle spielt, dachten wir ja: Die beiden sind eigentlich noch etwas klein für einen Film, der streckenweise etwas gruselig und, schaut man sich das tückische Waffenarsenal an, mit welchem Kevin die zwei Einbrecher traktiert, auch recht brutal ist.
Nun lesen wir in „Bunte“, dass Culkin und seine Partnerin den Film „zur Erziehung ihrer Söhne“ einsetzen: „Die sollen lernen, Fremden zu misstrauen, und werden von Mama Brenda gerne erschreckt: ,Ein bisschen Angst bewirkt da viel.‘“ Wir würden uns ja sorgen, dass dank dieser Erziehung die Jungs an der Haustür klingelnde Paketboten oder Zeugen Jehovas mit Luftgewehren, Bügeleisen oder Vogelspinnen begrüßen. Hoffentlich haben die Culkins eine gute Haftpflichtversicherung.
Eine schmerzliche Erfahrung musste Dieter Bohlen beim Sport machen. Er hat sich, wie er der „Bild“-Zeitung erzählt, am Padel versucht, „und ich hatte Zuschauer und wollte so richtig den Dicken machen. Ich hatte eine Sonnenbrille auf und hab’ mir den Padel-Schläger volle Kanne ins Auge gehauen.“ Damit nicht genug: „Dann kam auf einmal nach dem Unfall ein indischer, verschlafener Arzt mit so einer Spritze – dann wollte er das nähen. Da habe ich gesagt: ,Da wird nichts genäht.‘“ Genau: Eher verblutet ein Bohlen vor Publikum auf dem Padel-Platz, als dass er so einen dahergelaufenen Doktor ranlässt. Wobei, ganz ehrlich: Mit so einer Spritze hätten wir uns auch keine Wunde nähen lassen, höchstens mit Nadel und Faden.
Padel-Schläger im Auge
Unklar bleibt, ob Bohlens Vorbehalte daher rührten, dass der Mann verschlafen oder dass er Inder war. Uns fiel da Karl-Theodor zu Guttenberg ein, der vor vielen Jahren mal erzählte, eine „reizende indische Ärztin in den USA“ habe herausgefunden, dass seine Sehkraft völlig in Ordnung sei, und ihn damit von seiner Brille befreit. Da hätte es ihr Kollege trotz seines Schlafmangels sicher geschafft, Bohlen den Padel-Schläger aus dem Auge zu ziehen.

Verona Pooth, vor langen Jahren mal ganz kurz Bohlens Ehefrau, hat laut „Bild“ in einer Vox-Sendung verkündet: „Man muss sich lieben, und man muss sich super finden, und in dem Moment ist man schon 20 Prozent schöner. Ihr müsst das feiern und sagen: Ich bin so ein Hauptgewinn. Dann läuft alles.“ Wenn das wirklich stimmt, dann wäre ein Donald Trump, wenn er nicht so ein entsetzlicher Narzisst wäre, noch um 20 Prozent hässlicher, als er es ohnehin schon ist. Der arme Mann! Seltsam auch, dass seine Gattin Melania auf jedem Bild neben ihm so aussieht, als habe sie eine Niete gezogen. Doch um überbordende Freude über einen Hauptgewinn auszudrücken, müsste man natürlich auch eine Miene verziehen können.
Folgt sie Scheidungsanwälten?
Eine Ehekrise vor fünf Jahren hat Sängerin Sarah Connor, wie sie sagt, überwunden. Allerdings hat „Bunte“ entdeckt: „Dass sich die ,Vincent‘-Interpretin intensiv mit dem Thema Partnerschaft beschäftigt, zeigt sich auch auf Instagram. Dort folgt sie mehreren Beziehungscoaches, um sich offenbar inspirieren zu lassen.“ Ob ihr Mann sich Sorgen machen sollte? Vermutlich spätestens dann, wenn sie anfängt, auch mehreren Scheidungsanwälten zu folgen.
Keine grauen Haare mehr hat laut eigener Aussage Männermodel Marcus Schenkenberg, und zwar, wie er „Gala“ erzählt, seit er täglich einen selbst kreierten Smoothie trinkt – mit Banane, Blaubeere, Avocado, Sonnenblumenkernen, Vanillezucker, Kurkuma, Proteinpulver und etlichen weiteren Zutaten. Sollen wir das wirklich glauben: Er rührt einfach mal all das Zeug zusammen, und es wirkt? Vielleicht trauen sich die grauen Haare auch einfach nicht mehr raus, wenn er sich schon so viel Mühe macht.

Sängerin Bibi Johns vertraut dem „Neuen Blatt“ an, wie ihr Alltag mit 97 aussieht. Es beginnt mit Büroarbeit am Computer. „Das mache ich so lange, bis ich Hunger oder Durst verspüre. Dann schaue ich, was es im Kühlschrank an Essbarem gibt, das dann zum Aufwärmen auf den Herd kommt. Diese Zeit nutze ich, um im Büro noch mehr zu erledigen. Bis ich – was so oft passiert – den Duft von Verbranntem wahrnehme. Was vom Essen noch zu retten ist, wird gegessen.“ Und: „An solchen Tagen bin ich so lange damit beschäftigt, den Topf sauber zu bekommen, dass es Zeit wird, wieder ins Schlafzimmer zu gehen.“ Da sage noch einer, man könne im Alter keine ausgefüllten Tage haben.
Eine gute Nachricht zum Abschluss: Ozzy Osbourne wurde wiedergeboren. Genauer: Jack, der Sohn des Hardrockers, hat sein fünftes Kind nach dem seligen Opa benannt. Die Kleine heißt Ozzy Matilda Osbourne und kann noch von Glück sagen, dass Ozzy halbwegs genderneutral klingt; Enkelinnen von Mick Jagger oder Axl Rose würden sich über die Namen ihrer Großväter sicher nicht freuen. Deutschlands bekanntester Rockstar hat offiziell keine Nachkommen gezeugt, doch was heißt das schon: Vielleicht läuft ja irgendwo im Land ein kleines Mädchen namens Udo herum.
