Die Bundesanwaltschaft hat im Prozess um den antisemitischen und islamistischen Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal lebenslange Haft für den Täter gefordert. Dieser hatte im Februar 2025 an der Gedenkstätte einen Besucher mit einem Messer angegriffen. Das Opfer überlebte die Tat nur knapp und ist bis heute nicht in der Lage, zu arbeiten.

Die Verteidigung plädierte auf sieben Jahre Haft und die Anwendung von Jugendstrafrecht. Der Täter, der 2023 als syrischer Geflüchteter nach Deutschland gekommen war, war zur Tatzeit 19 Jahre alt. Bei ihm sei noch keine abgeschlossene Entwicklung zu einem erwachsenen Menschen vorzuweisen, argumentierte die Verteidigung. Der Täter habe die Anweisungen eines ihm unbekannten Vertreters der Terrororganisation “Islamische” Staat” befolgt. Das Urteil im Prozess wird am 5. März erwartet.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.