Mit ihrem Dokumentarfilm »Naza« sorgten die beiden Israelis Yuval Abraham und Rachel Szor weltweit für Aufruhr. Auf den Festspielen in Venedig ernteten sie 25 Minuten lang Applaus, die israelische Regierung hingegen bezeichnet sie als Verräter. Naza – benannt nach dem hebräischen Militärakronym für »Kollateralschaden« – lässt anonyme israelische Soldaten zu Wort kommen, die Schockierendes berichten über die bewusste Inkaufnahme von zivilen Opfern in Gaza. Hier spricht der Regisseur und Journalist Yuval Abraham über die Kritik an seinem Film und über das Trauma Israels nach dem 7. Oktober.
