Papst Leo XIV. hat überraschend angekündigt, dass er sich einer Lungenoperation unterziehen muss. Nach dem Angelusgebet im Vatikan sagte er, dass Ärzte kürzlich bei medizinischen Untersuchungen einen Knoten in seiner Lunge entdeckt entdeckt hätten. »Die Ärzte halten einen Eingriff für angebracht. Und daher habe ich mich auf ihren Rat hin entschlossen, mich operieren zu lassen, um ihn entfernen zu lassen«, sagte der Pontifex.
Er erklärte, der Knoten sei in einem frühen Stadium erkannt worden und »abgegrenzt«. Der Eingriff sei für die kommenden Tage geplant. Er rief die Gläubigen zum Gebet für ihn auf.
Der Eingriff sei für Anfang der Woche geplant, teilte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Sonntag mit. Die Genesung des Papstes von der Operation werde voraussichtlich etwa eine Woche dauern. Nähere Einzelheiten zum Gesundheitszustand von Leo XIV. wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Bei dem Mittagsgebet bekräftigte der Papst seinen Plan, im November nach Südamerika zu reisen. An Pilger aus Peru gewandt sagte er: »Danke für euer Gebet für meinen bevorstehenden Pastoralbesuch in Peru.« Die Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru ist vom 6. bis 17. November geplant.
Der 71-Jährige steht seit Mai vergangenen Jahres an der Spitze der Katholischen Kirche. Er ist der erste Papst, der aus den USA stammt und lebte lange Jahre als Missionar und Erzbischof in Peru.
