Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat eingeräumt, dass sich die CDU in einer schwierigen Lage befindet. Zugleich sieht der CDU-Politiker aber keine Alternative zum bislang eingeschlagenen Reformkurs. Die Herausforderungen und Rahmenbedingungen seien schwierig wie selten, sagte der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin. CDU wie auch SPD seien durch schlechte Wahlergebnisse und Umfragen »in einem sehr schwierigen Zustand«.
Mit Blick auf die schlechten Umfragewerte sagte Frei: »Natürlich führt das auch dazu, dass man vielleicht etwas nervöser auf die Dinge schaut.« Trotzdem dürfe man sich davon nicht beirren lassen. »Wir haben unseren Kurs, und den müssen wir konsequent fahren.« Deutschland befinde sich noch nicht in einer Phase eines selbsttragenden wirtschaftlichen Wachstums, unabhängig von den enormen staatlichen Investitionen. »Deshalb muss der Reformkurs weitergehen.« Das Land brauche stabiles Wachstum, damit der Staat seine Aufgaben bewältigen könne.
Das CDU-Präsidium will sich am Sonntag und Montag mit den schlechten Ergebnissen bei den zurückliegenden Landtagswahlen befassen.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
