Die Landesgartenschau in Bad Nenndorf hat die angepeilte Besucherzahl nach Angaben ihres Geschäftsführers deutlich übertroffen. Seit April hätten mehr als 700.000 Menschen die Veranstaltung in der Kleinstadt westlich von Hannover besucht, sagte Geschäftsführer Benjamin Lotz dem NDR. Gerechnet worden war für die Schau vom 29. April bis 18. Oktober mit rund 600.000 Gästen. An besonders besucherstarken Tagen seien mehr als 12.000 Menschen auf dem Gelände gewesen, sagte Lotz. Genaue Besucherzahlen werde es erst zum Abschluss der Landesgartenschau geben.
Die finanzielle Bilanz war zunächst noch unklar. «Ich glaube, dass wir mit Sicherheit mit einem sehr guten Ergebnis abschließen werden», sagte Lotz dem NDR. Früheren Angaben zufolge betrug das Investitionsvolumen 39 Millionen Euro, wovon die Stadt Bad Nenndorf selbst 13 Millionen Euro gestemmt hat. Der Rest stammt aus Fördermitteln.
Zur Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim in Südniedersachsen waren nur 425.000 Menschen gekommen, während die Organisatoren dort mit etwa 460.000 Besuchern kalkuliert hatten. Die Schau endete damals in einer Insolvenz der Trägergesellschaft.
Insgesamt umfasst das Gelände der Landesgartenschau in Bad Nenndorf rund 34 Hektar, was etwa 48 Fußballfeldern entspricht. Rund 500 Bäume und 1.700 Sträucher wurden gepflanzt, dazu fast 6.000 Quadratmeter Stauden- und Wechselflor für anhaltende Blütenpracht angelegt.
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