Eine Woche nach der gescheiterten Hinrichtung im US-Bundesstaat Tennessee sprechen die Anwälte der zum Tode verurteilten US-Amerikanerin Christa Pike von Verwirrungszuständen ihrer Mandantin. Es gebe Momente, in denen sie für eine Weile abdrifte, sagte Pikes Anwalt Randy Spivey. Demnach sei sie »kognitiv immer noch sehr verwirrt«. »Wo bin ich und wer seid ihr?«, habe sie nach dem Aufwachen gefragt.
Pike sei sich jedoch darüber bewusst, dass der Staat versucht habe, sie hinzurichten. Spivey sagte, seine Mandantin sei im Moment »wütend und verwirrt«.
Pike waren am vergangenen Mittwochabend zwei Dosen des giftigen Mittels Pentobarbital verabreicht worden. Damit sollte sie hingerichtet werden – sie überlebte jedoch. Nachdem sie in einem Krankenhaus im Raum Nashville künstlich beatmet worden war, kam die US-Amerikanerin nach Angaben ihrer Anwälte am Dienstag wieder zu Bewusstsein.
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