In der Bundesregierung bahnt sich Streit über den Umgang mit China an. Die von Sozialdemokraten geführten Ministerien sprechen sich in einem gemeinsamen Papier für eine härtere Gangart gegenüber dem asiatischen Land aus. Chinas Wirtschaftspolitik »stützt sich auf ein Geflecht aus staatlichen Subventionen, administrativ gesteuerten Überkapazitäten und wirtschaftlichem Zwang«, heißt es in dem Dokument, das der ZEIT vorliegt. »Für chinesische Unternehmen erwachsen dadurch strukturelle Wettbewerbsvorteile, die mit rein marktwirtschaftlichen Mitteln nicht zu erzielen wären.« Solchen »Verzerrungen« müsse die deutsche Politik »robuster entgegentreten«.
