Brasiliens Wahllokale sind offen. Das Duell zwischen dem amtierenden Präsidenten Lula und Herausforderer Bolsonaro, dem Sohn des verurteilten Ex-Präsidenten, wird eng.
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In Brasilien haben die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen begonnen. Für den linksgerichteten Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva geht es bei der Wahl um eine vierte Amtszeit. Gegen ihn tritt der 45-jährige Senator Flávio Bolsonaro an. Parallel zum Präsidenten werden die Abgeordnetenkammer, zwei Drittel des Senats und alle 27 Gouverneure des bevölkerungsreichsten lateinamerikanischen Landes gewählt.
Knapp 160 Millionen Menschen sind dazu aufgefordert, bei den Wahlen ihre Stimme abzugeben. In den jüngsten Umfragen lagen Lula und sein Herausforderer Bolsonaro eng beieinander. Falls keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen bekommt, gibt es am 25. Oktober eine Stichwahl.
Senator Bolsonaro ist der Sohn des rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, der wegen eines Putschversuchs gegen Lula zu 27-jähriger Haft verurteilt wurde. Seine Strafe sitzt er als Hausarrest ab. Jair Bolsonaro war ein enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump.
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