Nach dem Stromausfall haben sich mutmaßlich militante Anarchisten zur Tat bekannt. Für die Behörden sind sie ein Phantom. Auch in der linken Szene scheinen sie isoliert.
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Für die Behörden und die linke Szene ist jene mutmaßlich linksextremistische Tätergruppe, die hinter dem Brandanschlag im Südwesten Berlins stecken soll, offenbar ein Phantom. Der Anschlag kappte zeitweise bis zu 100.000 Menschen den Strom.
Die Unbekannten setzten in der Nacht auf Samstag eine Kabelbrücke über den Teltowkanal nahe dem Kraftwerk Lichterfelde in Brand. Zehntausende Haushalte und viele Unternehmen sind teilweise noch immer ohne elektrische Energie. Auch der Mobilfunk, das Internet, Heizungen und Warmwasser fielen aus, bei winterlichen Temperaturen. Kliniken arbeiteten mit Notstrom, Kitas und Schulen blieben geschlossen.
