Es ist wieder so weit: Nach dem Labor Day am Montag hat in den USA die
entscheidende Phase des Wahlkampfs für die Midterm-Wahlen Anfang November begonnen. Über Radio und Fernsehen werden vermehrt Werbespots ausgespielt, in den Vorgärten nimmt die Zahl der Schilder rasant zu. Und die Kandidaten überall im Land schalten in den Endspurt: Sie klopfen an Türen, sprechen in Townhalls und bei Spendendinners oder besuchen lokale Feste. Sie wissen: Die Zeit wird knapp, um die Wähler von sich und ihren Ideen zu überzeugen.
Gleichzeitig dienen Midterms, bei denen über die künftigen Mehrheiten im US-Kongress entschieden wird, immer auch als Zwischenbilanz für die erste Hälfte einer US‑Präsidentschaft. Ist der aktuelle Bewohner des Weißen Hauses unbeliebt, hofft die Opposition, davon zu profitieren. Und in diesem Jahr stellt sich für die verbleibenden Wahlkampfwochen eine Frage ganz besonders: Hilft Donald Trump seiner Partei eigentlich bei der Wahl, bei
der er selbst gar nicht auf den Stimmzetteln steht?
