Gute Nachricht für viele Autobesitzer in Sachsen: Nach der neuen Regionalstatistik werden zahlreiche Kfz-Versicherte im Freistaat besser eingestuft. Bei der Haftpflichtversicherung rutschen die rund 270.000 Autofahrer und Autofahrerinnen in Meißen und dem Landkreis Leipzig in eine niedrigere Regionalklasse, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte.
In Chemnitz sowie den Landkreisen Bautzen, Görlitz und Leipzig profitieren demnach 315.000 Versicherte von einer niedrigeren Regionalklasse bei der Vollkaskoversicherung. In der Teilkaskoversicherung bleibt alles gleich. Der Verband hat die Schadenbilanzen und Regionalklassen der 413 Zulassungsbezirke in Deutschland neu berechnet.
Für die große Mehrheit ändert sich nichts
Die Regionalklasse errechnet sich aus der Schadenbilanz eines Zulassungsbezirks. Wie hoch der persönliche Versicherungsbeitrag ist, hängt aber von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen etwa das Fahrzeug mit der Typklasse, die jährliche Fahrleistung und die Entwicklung der Reparaturkosten.
Die beste Schadenbilanz in der Kfz-Haftpflichtversicherung im Freistaat erreichte der Landkreis Mittelsachsen. In Dresden war die Schadenbilanz am schlechtesten, wie der GVD weiter mitteilte.
GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erklärte mit Blick auf ganz Deutschland: «Für 5,2 Millionen Autofahrende aus 63 Zulassungsbezirken verbessert sich die Regionalklasse, für 4,8 Millionen aus 46 Bezirken steigt sie. Wo ein Auto zugelassen ist, macht für die Schadenbilanz einen erheblichen Unterschied. Besonders Großstädte schneiden häufig schlechter ab als ländliche Regionen.»
Für die große Mehrheit ändert sich nichts. In 304 Zulassungsbezirken mit mehr als 32 Millionen Autofahrenden bleibt die Regionalklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung unverändert.
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