Bei der verheerenden Sturzflut Ende August in Nepal starben mehr als
1.300 Menschen, über 5.000 werden vermisst. Für die Überlebenden, aber auch
wirtschaftlich wird das katastrophale Folgen haben, sagt Manjeet Dhakal von der
Kathmandu University. Der Klimaforscher sieht auch Schuld bei jenen, die den
Klimawandel verursachten, und fordert: Nepal darf durch die Naturkatastrophe
nicht weiter in Schulden versinken.
DIE ZEIT: Herr Dhakal, Sie waren zwei Tage vor der
Sturzflut noch selbst im betroffenen Gebiet. Wie haben Sie den Tag der Flut
erlebt?
