Die Dürreschäden in der deutschen Land- und Forstwirtschaft bedeuten laut Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) eine »Krise von nationaler Tragweite«. Wie aus dem offiziellen Erntebericht hervorgeht, den Rainer in Berlin vorstellte, brach die Getreideernte im laufenden Jahr um 7,3 Prozent ein. Beim Winterweizen lagen die Ernten 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert, beim Raps 11,5 Prozent.
Der CSU-Politiker versprach betroffenen Landwirten zusätzliche Hilfen in Höhe von 300 Millionen Euro. Bisher stellt die Bundesregierung niedrig verzinste Darlehen im Umfang von 200 Millionen Euro über die Landwirtschaftliche Rentenbank zur Verfügung. Über weitere Hilfen verhandle seine Behörde derzeit noch mit dem Finanzministerium, etwa über eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage. Insgesamt will Rainer die Branche mit einer Milliarde Euro unterstützen.
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