Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steigt
eine Woche vor der Wahl in Sachsen-Anhalt in den Wahlkampf vor Ort ein. Er trifft dabei
vor allem Unternehmer und CDU-Kandidatinnen und Kandidaten. Nur selten hat er auch direkten Wählerkontakt. Lediglich einmal
ist auch ein Besuch bei einem Wahlkampfstand geplant. Die spärliche
Präsenz von Merz hat mehrere Gründe. Die Sicherheitsbehörden haben Sorge
vor rechtsextremen Kräften und raten von Auftritten im Freien ab. Gleichzeitig hat auch der CDU-Spitzenkandidat für das Ministerpräsidentenamt, Sven Schulze, immer wieder
die Bundesregierung kritisiert. Die Distanz zu Merz gehört zur Strategie. Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist
für die CDU entscheidend: Sollte
die AfD in dem Bundesland eine absolute Mehrheit erreichen, könnte das auch die
Koalition in Berlin gefährden. Ob der Auftritt von Merz im Wahlkampf Schulze
hilft oder eher schadet und auf welches Szenario die CDU insgeheim hofft, ordnet Fabian Reinbold ein, politischer Korrespondent der ZEIT.
Die Bürgerinnen und Bürger Islands haben gegen die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen gestimmt. Rund 52 Prozent der Isländer wollten nicht,
dass ihr Land mit der EU über einen möglichen Beitritt verhandelt. Mit dem Votum hat auch Islands Premierministerin Kristrún
Frostadóttir eine Niederlage erlebt: Sie hatte sich angesichts der
russischen Bedrohung in der Arktis und einer schwierigen
wirtschaftlichen Lage für die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen ausgesprochen. Die Gegner mobilisierten jedoch Sorgen über mögliche Folgen für die Fischerei und einen Verlust isländischer Eigenständigkeit. Johanna Roth,
Korrespondentin der ZEIT in Brüssel, ordnet die Entscheidung der Isländerinnen und Isländer ein.
Der Sommer dieses Jahres war einer der wärmsten
seit Beginn der Aufzeichnungen. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD)
bilanziert. In seinem Bericht für diesen Sommer ist die Rede von »Dimensionen,
wie sie in Deutschland bislang nicht beobachtet wurden«. Der Klimawandel habe
dabei eine maßgebliche Rolle gespielt. Insbesondere die Hitzewelle Ende Juni mit
Temperaturen über 40
Grad und tropischen Nächten sei bemerkenswert. Die Trockenheit sorgte zudem
für Waldbrände und Engpässe bei der Schifffahrt. Ob es bei Ihnen auch besonders trocken oder heiß war, lesen
Sie in
diesem Artikel.
Nach den Schüssen bei einem Rave in der Schweiz hat die Polizei
einen
Mann festgenommen. Der 43-jährige Schweizer sei nach Polizeiangaben gegen
ein Uhr nachts unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Am frühen
Sonntagmorgen waren auf einem Rave in der schweizerischen Stadt Aarau Schüsse
abgegeben worden. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen, eine 22-jährige Italienerin
starb noch am Tatort. Die Polizei hatte daraufhin intensiv nach Verdächtigen
gefahndet.
Und sonst so? Schlaf
am Wochenende nachzuholen ist gesund.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Fabian Scheler
und Hannah
Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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