Jedes Jahr, wenn mir der Herbst seine nasskalten Finger in den Nacken legt, denke ich, dass etwas schiefgelaufen ist in meinem Leben. Gerade schaute man noch aufs Meer, der Salzwind streifte die Wangen so liebevoll wie eine schüchterne Katze, Pinien dufteten, und die Menschen, die Menschen summten, wenn sie Kaffee machten, sie tanzten lange jenseits der »Nachtruhe«, sie tranken, ohne sich zu betrinken, und sie aßen gemeinsam, überall gab es Eisdielen und Apotheken und Friseure. Aber jetzt, jetzt schauten die Menschen wieder auf verregneten Asphalt, sie waren schlecht angezogen und schlecht frisiert, und es gab wenige Apotheken und null Mittelmeer. Man hatte nur ein Leben. Warum in Gottes Namen verbrachte man es hier?
