Im Rahmen des geplanten Ölabkommens mit den USA hat die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez die Kontrolle Venezuelas über seine Ölressourcen betont. »Eine Sache muss absolut klar sein: Venezuela behält das Eigentum und die Souveränität über seine Ressourcen«, sagte Rodríguez.
Das Abkommen mit den USA werde Venezuela Kapital und die Technologie verschaffen, »um die Wiederbelebung einer strategischen Industrie zu unterstützen, die von den Sanktionen schwer getroffen wurde«, sagte sie. Die Kooperation mit Washington werde in Investitionen, in Produktion, in Wohlstand und »in greifbare Ergebnisse für die Venezolaner« münden, sagte Rodríguez. Die Übergangspräsidentin regiert das Land unter Einflussnahme der USA.
Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump das Ölabkommen bekannt gegeben. Damit erhalten die USA demnach die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus venezolanischen Erdölvorkommen. Weitere Details wurden bisher kaum bekannt und führten zu Spekulationen über einen möglichen Nachteil für Venezuela.
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