Deutschland und vier weitere EU-Staaten wollen bis Ende des Jahres ein Partnerland für sogenannte Return Hubs finden. Ruanda hat nun erste Verhandlungen bestätigt.
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Deutschland und weitere EU-Länder haben nach Angaben der ruandischen Regierung Gespräche über die Einrichtung von Abschiebezentren in dem ostafrikanischen Land geführt. »Die Besuche haben tatsächlich stattgefunden und die Verhandlungen dauern an«, sagte Ruandas Außenminister Olivier Nduhungirehe der Nachrichtenagentur AFP. Weitere Einzelheiten nannte er nicht. Zuvor hatten der Spiegel und das ARD-Magazin Report Mainz über die Gespräche berichtet.
An den Verhandlungen beteiligt ist demnach eine Gruppe von Staaten, die sich »die Umsetzer« nennt. Neben Deutschland gehören ihr Österreich, Dänemark, Griechenland und die Niederlande an. Die Staaten prüfen, in welche Länder außerhalb Europas Menschen gebracht werden könnten, deren Asylanträge in der EU abgelehnt wurden. Bis Ende des Jahres soll demnach ein Partnerland gefunden werden. Auch Italien soll Interesse an einer Vereinbarung mit Ruanda gezeigt haben.
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