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Im US-Bundesstaat Florida sind eine Mutter und ihr zweijähriges Kind auf einem Gehweg vom Blitz erschlagen worden. Trotz Wiederbelebungsversuchen der Einsatzkräfte erlagen die 31-Jährige und ihre Tochter ihren Verletzungen, wie die örtliche Polizei mitteilte. Sie seien kurz nach dem Eintreffen im Krankenhaus am Sonntagnachmittag (Ortszeit) für tot erklärt worden. Der Vorfall im Ort Margate nördlich der Stadt Miami werde weiter untersucht.
Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC liegen die Überlebenschancen, wenn man direkt vom Blitz getroffen wird, bei rund 90 Prozent. Pro Jahr gab es in den vergangenen beiden Jahrzehnten in den USA demnach im Durchschnitt 26 Todesfälle infolge von Blitzeinschlägen, vor allem in den Sommermonaten. In den USA leben gut 340 Millionen Menschen. Zum Vergleich: In Deutschland kommt es bei Hunderttausenden Blitzen, die alljährlich einschlagen, im Durchschnitt zu etwa vier Todesfällen.
In keinem Bundesstaat der USA blitzt es laut CDC öfter als in Florida. In den vergangenen 50 Jahren wurden dort mehr als 2.000 Verletzungen durch Blitzeinschläge gemeldet.
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