Auf dem sächsischen Arbeitsmarkt arbeiten immer mehr Ausländer. Ende 2025 hatten 9,4 Prozent der Beschäftigten eine ausländische Staatsbürgerschaft, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Die Zahl der Ausländer stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 7.644 Personen beziehungsweise 5,2 Prozent an.
Zuwachs von fast 60 Prozent seit 2020
Noch deutlicher wird die Entwicklung beim Vergleich mit dem Jahr 2020. Da beträgt der Zuwachs fast 60 Prozent. Laut Statistik stieg die Zahl der Beschäftigten mit ausländischen Wurzeln binnen fünf Jahren um 57.085 an – um 31.457 Männer und 25.628 Frauen.
Die meisten Ausländer arbeiten in Leipzig
Regional hatten die meisten ausländischen Beschäftigten Ende 2025 ihren Arbeitsplatz in der Stadt Leipzig (21.748 Männer und 12.870 Frauen). In den Landkreisen war der Anteil in Görlitz an der Grenze zu Polen am größten (13,3 Prozent). Im Erzgebirge lag er dagegen bei 6,2 Prozent.
Schwerpunkte: Dienstleistungen, Verkehr, Gesundheitswesen
Nach Branchen betrachtet arbeiten Ausländer vor allem in den Bereichen wirtschaftliche Dienstleistungen, Verkehr und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Gastgewerbe. Innerhalb des produzierenden Gewerbes waren die Einsatzschwerpunkte das Baugewerbe, die Metallbranche sowie die Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken.
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