Wegen Veruntreuung und Korruption muss der Gründer des chinesischen Immobilienunternehmens Evergrande, Xu Jiayin, ins Gefängnis. Auch sein Eigentum wurde beschlagnahmt.
© China Stringer Network/Reuters
Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienunternehmens Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Urteil des Gerichts in Shenzhen wurde im chinesischen Onlinedienst WeChat veröffentlicht. Demnach werden Xu zudem lebenslänglich alle politischen Rechte entzogen und sein gesamtes persönliches Eigentum werde beschlagnahmt. Sein Unternehmen Evergrande werde demnach zudem zu einer Milliardenzahlung verurteilt.
Der Evergrande-Gründer Xu war unter anderem wegen Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung angeklagt worden. Dem Gericht zufolge wurden die Vorwürfe der Veruntreuung, betrügerische Kapitalbeschaffung und die illegale Annahme öffentlicher Einlagen verhandelt. Er hatte sich in dem Prozess »schuldig bekannt und Reue gezeigt«.
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