© Jens Büttner/dpa
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat vor dem Hintergrund anhaltender Spekulationen um einen möglichen Wechsel an die SPD-Spitze betont, in Schwerin bleiben zu wollen. «Auch ich habe mich klar für Mecklenburg-Vorpommern entschieden», sagte sie bei einem Bürgerdialog in der Kleinstadt Lübtheen. Sie wolle die nächsten fünf Jahre Ministerpräsidentin bleiben, betonte sie.
Der Druck auf die SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil wächst. Kurz vor den Landtagswahlen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind die Umfrageergebnisse für die Partei schlecht. Einer Mitte August veröffentlichten Befragung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Insa zufolge käme die Partei bundesweit auf zwölf Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern steht die SPD dem gleichen Umfrageinstitut zufolge mit 29 Prozent deutlich besser da.
© dpa-infocom, dpa:260817-930-544193/1
