Nach dem Tod von Jason Arday hat der Kanzler der Universität Cambridge die öffentliche Kritik an ihm verurteilt. Die Plagiatsvorwürfe müssten geklärt werden, sagt er.
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Nach dem Tod des nach Plagiatsvorwürfen zurückgetretenen Cambridge-Professors Jason Arday hat der Kanzler der Universität von einer »rassistischen Hetzjagd« gegen den 41-Jährigen in den vergangenen Wochen gesprochen. Lord Chris Smith of Finsbury sagte der BBC, Plagiatsvorwürfe gegen jeden Wissenschaftler müssten gründlich untersucht werden. »Gleichzeitig muss man sich weigern, sich an einer rassistischen Hetzjagd gegen einen bestimmten Wissenschaftler zu beteiligen.«
Vor drei Jahren war Arday mit nur 37 Jahren an die Eliteuniversität Cambridge
berufen worden – als jüngster Schwarzer Professor der Einrichtung
überhaupt. Seine Ernennung wurde als progressiver Meilenstein gefeiert. In den vergangenen Wochen wurden jedoch Plagiatsvorwürfe
gegen Arday und Zweifel an seiner Lebensgeschichte laut. Der Soziologe hatte die Vorwürfe bestritten. Am 5. August
trat er nach großer öffentlicher Kritik schließlich von seinem Posten zurück. Neun Tage später wurde er in Battersea im Süden Londons tot aufgefunden.
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