25 US-Bundesstaaten klagen gegen neue Zölle der Trump-Regierung
Eine Gruppe von 25 demokratisch geführten US-Bundesstaaten hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump wegen der jüngst eingeführten Zölle verklagt. Die rechtlichen Schritte richteten sich gegen die neuen Abgaben auf Waren von 60 Handelspartnern, teilte das Büro des Generalstaatsanwalts von Oregon, Dan Rayfield, mit. In der Klageschrift heißt es demnach, es gebe »keinen sachlichen Zusammenhang zwischen dem angeblichen Problem der Zwangsarbeit in internationalen Lieferketten und den pauschalen globalen Zöllen« gegen die Handelspartner. Die klagenden Bundesstaaten sprachen von Willkür.
Lesen Sie hier mehr über die Klage der US-Bundesstaaten.
Zustimmung für Trump sinkt auf 35 Prozent
Nur etwas mehr als ein Drittel der US-Amerikaner ist mit dem Präsidenten zufrieden. US-Präsident Donald Trump hat wenige Monate vor den Midterms einer von der Nachrichtenagentur Reuters beauftragten Befragung des Meinungsforschungsunternehmens Ipsos zufolge eine Zustimmungsquote von 35 Prozent. Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit im Februar 2025 hatte sich noch fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) zufrieden mit dem US-Präsidenten gezeigt. In der jüngsten Umfrage sah die Mehrheit der Amerikaner zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt die Demokraten kompetenter in Wirtschaftsfragen an als die Republikaner. Grund dafür könnten die durch den Irankrieg bedingten hohen Energiepreise sein.
Lesen Sie hier mehr über die Umfrage zur Zustimmungsquote Trumps.
Boeing erhält Zulassung für kleinstes Modell der 737-Max-Reihe
Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat nach jahrelanger Verzögerung Boeing-Flugzeuge vom Typ 737 Max 7 zugelassen. Für den US-Konzern ist die Entscheidung von großer Bedeutung, da Boeing lange darauf gewartet hatte, die kleinste Version des populären Flugzeugmodells auf den Markt zu bringen. Die Zertifizierung lag Jahre hinter dem Zeitplan. Nach zwei Abstürzen von 737-Max-Maschinen, bei denen 346 Menschen starben, sowie Qualitätsproblemen bei Boeing, hatte sich das Zulassungsverfahren deutlich verlangsamt. Ursprünglich hatte Boeing mit einer Zulassung noch vor Ende des Jahres 2022 gerechnet.
Lesen Sie hier mehr über die Boeing 737 Max 7.
Trump teilt im Streit um Reflecting Pool erneut gegen Staatsanwältin aus
Nach der Einstellung von Ermittlungen wegen angeblichem Vandalismus am sogenannten Reflecting Pool in Washington hat US-Präsident Donald Trump erneut die zuständige Bezirksstaatsanwältin Jeanine Pirro kritisiert. »Ich schätze, sie hat versagt. Ich weiß nicht, was zum Teufel da passiert ist«, sagte Trump. Ob er Pirro entlassen würde, wollte der Präsident nicht sagen. Pirros Büro war zu dem Schluss gekommen, dass mangelhafte Arbeiten einer Baufirma für die Pannen bei der teuren Renovierung des Beckens am Reflecting Pool beim Lincoln Memorial verantwortlich waren und nicht Vandalismus, wie Trump immer wieder behauptet hatte.
Dow-Jones-Index steigt auf Rekordhoch
Die Hoffnung auf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat zum Wochenauftakt die US-Börsen beflügelt. Der Dow-Jones-Index und der breiter gefasste S&P 500 zogen jeweils gut ein Prozent auf bis zu 53.224 und 7590 Punkte an. Der technologielastige Nasdaq sprang in der Spitze um mehr als zwei Prozent auf 25.905 Punkte. Die Ölpreise fielen deutlich, nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende nach eigenen Angaben einen neuen Angriff auf den Iran ausgesetzt hatte, um eine schnelle Einigung über das Atomprogramm des Landes und eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erzielen.
Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Entwicklungen im Irankrieg.
