
Puma bleibt in der Verlustzone
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erwartet er weiterhin zwischen minus 50 und minus 150 Millionen Euro. Nach den ersten sechs Monaten beträgt der operative Verlust 1,3 Millionen Euro, womit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 98 Prozent besser ausfällt.
Für Höld stand das zurückliegende Quartal im Zeichen des Umbaus: Es seien wichtige Schritte unternommen worden, um das Geschäftsmodell strukturell zu verbessern. Es seien Ineffizienzen abgebaut worden, die Kostenbasis optimiert und die Organisationsstruktur verbessert worden. “Zusammen mit unserem markenorientierten Ansatz bilden diese Veränderungen die Grundlage für zukünftiges Wachstum”, sagte er.
Die Einbußen durch den Nahost-Konflikt und die erwarteten Zoll-Rückerstattungen aus den USA hielten sich in etwa die Waage. Im zweiten Quartal habe Puma 15,4 Millionen Euro zurückbekommen, im Juli weitere 33,8 Millionen. Um Wechselkurseffekte bereinigt sank der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal sei die Konsumentennachfrage in wichtigen Märkten schwächer gewesen. Überdies nimmt Höld von Händlern unverkäufliche Ware zurück. Entsprechend sanken die Lagerbestände um 15 Prozent.
An der Börse kamen die Zahlen schlecht an: Der Puma-Aktienkurs gab um sechs Prozent nach. Die sinkenden Umsätze verdeutlichten die Schwierigkeit, die Attraktivität der Marke wieder zu steigern, urteilen die Analysten von Jefferies.
