Kolumbiens designierter Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, nach seinem Amtsantritt am 7. August die diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua abzubrechen. In den sozialen Netzwerken begründete der rechte Hardliner den Schritt damit, dass es in seiner Regierung keinerlei Beziehungen zu »Tyranneien« geben werde.
Neben dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen kündigte er die Schließung von 15 Konsulaten und 14 Botschaften Kolumbiens an. Betroffen seien unter anderem die Vertretungen in Algerien, Haiti, Barbados, Ungarn, Senegal, Äthiopien und Südafrika. Die Schließung bedeuteten jedoch kein direkten keinen Abbruch der diplomatischen Beziehungen, teilte er mit. Für kolumbianische Staatsbürger solle die Möglichkeit geschaffen werden, künftig von anderen Botschaften betreut zu werden.
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