Acht Stunden, bevor Donald Trump sich zur Primetime an das amerikanische Volk wendet, steht seine Sprecherin Karoline Leavitt am
Donnerstagmittag auf dem Podium im Briefing Room des Weißen Hauses und schlägt
die Werbetrommel. »Geschockt« würden die Zuschauer sein über das, was sie am
Abend erfahren würden, sagt sie da. Und dass es quasi eine staatsbürgerliche
Pflicht sei, später den Fernseher einzuschalten. Zu diesem Zeitpunkt kursieren in
US-Medien schon angebliche Details der Rede des US-Präsidenten. Leavitt stellt
dann klar: Ja, bei der Rede werde es um die Legitimität des US-Wahlsystems
gehen. Aber Trump sei auch Trump, daher wisse man nie.