Argentinien gewinnt das Halbfinale gegen England mit Leidenschaft und dem wichtigsten überhaupt: einer gemeinsamen Idee. Ihre dunkle Tugend ist ihre Fußballidentität.
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Enzo Fernández hing Elliot
Anderson im Kreuz. Der Engländer ging schreiend zu Boden, der Argentinier stand
und drückte die Brust raus, um sich gegen die anstürmende Meute Gegenspieler zu
behaupten. Keine drei Minuten waren in diesem Halbfinale gespielt, und schon hatten
die Argentinier das Revier markiert. Körperlose Nächstenliebe sollte heute
nicht angesagt sein. Die Fans sangen zusätzliches Gift aufs Feld. Den Pegel der
englischen Hymne übertrumpften sie locker, dass man dachte, Jude Bellingham und
Harry Kane würden nur die Lippen bewegen. Argentinien hatte Heimvorteil.
