
Hohe Feldbrandgefahr im Norden beschäftigt Feuerwehren
Die Feuerwehren im Norden haben in den vergangenen Tagen mehrere Brände in Getreidefeldern bekämpfen müssen. „Die Feldbrandgefahr ist derzeit hoch“, sagt Volker Arp, Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Auch in Mecklenburg-Vorpommern mussten bereits mehrere Feldbrände gelöscht werden.
Am Wochenende sei es zu Bränden auf Feldern in den Kreisen Plön und Ostholstein gekommen, sagt Arp. In Gronenberg bei Scharbeutz (Kreis Ostholstein) hatten 150 Einsatzkräfte einen Feldbrand bekämpft. Meist entstünden solche Brände auf kurz zuvor bearbeiteten Feldern. Wie groß ein Brand werde, hänge immer davon ab, aus welcher Richtung der Wind komme, wie schnell das Feuer entdeckt werde und wie viel Löschwasser in der Nähe verfügbar sei.
Meistens sei Funkenflug von Steinen die Ursache dafür, dass sich ein Brand auf einem Feld entwickelt, oder heißgelaufene Maschinen wie Strohpressen oder Mähdrescher, erklärt der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes. Landwirte seien daher aufgerufen, ihre Maschinen immer gut zu schmieren und zu warten, damit es nicht zu Überhitzungen komme.
Aber auch Autofahrer, die an Feldern vorbeifahren, dürften keine Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen und sollten ihre Autos nicht auf hohem Gras oder trockenen Wiesen abstellen, warnt Arp. Jeder, der ein Feuer bemerke, sollte umgehend unter der Nummer 112 die Feuerwehr anrufen.
