Knapp jeder zehnte Mensch in Deutschland ist schwerbehindert. Fast die Hälfte der Schwerbehinderten ist zwischen 55 und 74 Jahren alt.
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In Deutschland hat fast jeder zehnte Mensch eine schwere Behinderung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren zum Jahresende 2025 gut 7,8 Millionen Menschen oder 9,4 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland schwerbehindert. In 91 Prozent der Fälle verursachten demnach Krankheiten die schweren Behinderungen. Drei Prozent seien angeboren, gut ein Prozent auf einen
Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Rund vier Prozent
wurden vom Statistischen Bundesamt unter »übrige Ursachen« zusammengefasst.
Etwa jeder dritte schwerbehinderte Mensch (34 Prozent) war den Angaben nach 75 Jahre alt oder älter. 45
Prozent waren 55 bis 74 Jahre alt. Nur drei
Prozent der Schwerbehinderten waren Kinder oder Jugendliche unter 18
Jahren.
Bei der vorhergehenden Erhebung Ende 2023 habe die Zahl bei 7,9 Millionen gelegen. Allerdings sei die Vergleichbarkeit aufgrund der Bereinigung von Verwaltungsdaten in Hessen und Sachsen eingeschränkt, hieß es. Als schwerbehindert gelten Menschen, denen die Versorgungsämter einen Behinderungsgrad von mindestens 50 zuerkannt haben. Demnach wurde bei 21 Prozent der Menschen mit schwerer Behinderung der höchste Grad der Behinderung von 100 festgestellt.
