In Südchina ist die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen weiter gestiegen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Behördenangaben berichtete, kamen in der Region Guangxi 39 Menschen ums Leben, neun weitere werden vermisst. Zuvor hatten die Behörden sechs Tote und elf Vermisste gemeldet.
Die Fluten wurden durch außergewöhnlich starke Regenfälle ausgelöst, die der Tropensturm Maysak mit sich gebracht hatte. Die meisten Toten gab es bei einem Dammbruch in der Stadt Nanning in der
Provinz Guangxi, wie der stellvertretende Bürgermeister Ding Wei
bei einer Pressekonferenz am Donnerstag sagte. 26 Menschen seien dabei
getötet worden.
Ding teilte mit, dass sich das Hochwasser allmählich zurückziehe. Allerdings
sei in einigen Gebieten in den kommenden Tagen mit weiterem Niederschlag
zu rechnen. Ihm zufolge werden derzeit Straßen repariert. In mehr als 60.000 Haushalten sei die Stromversorgung bereits wieder hergestellt.
Zusätzliche Hochwasserrisiken durch Taifun Bavi
Die Unwetter hatten in den vergangenen Tagen auch andere Teile Chinas getroffen. Bei einem Erdrutsch im Nordwesten des Landes, nahe der Stadt Longnan in der Provinz Gansu, starben 21 Menschen. In der zentralchinesischen Provinz Hubei kamen bei schweren Gewittern und einem Tornado mindestens elf Menschen ums Leben. Die Wetterlage blieb weiter angespannt.
Chinas Behörden warnten vor zusätzlichen Hochwasserrisiken durch weitere Regenfälle und den herannahenden Taifun Bavi.
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