Jetzt, im November 2025, ist es zehn Monate her, dass Jacksons Vater aus dem Gefängnis entlassen wurde. Jackson ist abgetaucht. Seine Eltern sollen nicht wissen, wo er wohnt. Er fürchtet die Rache des Vaters.
Irgendwo in der Nähe von Dallas also steht Jackson Reffitt an einem Samstagmorgen in seinem WG-Zimmer, das er sich mit seiner Freundin Vivian teilt. Ein paar Stofftiere liegen auf dem Bett, im Bücherregal stapeln sich Manga-Comics. Jackson ist 23 Jahre alt, mit seinen Locken sieht er aus wie ein junger Bob Dylan. Er tritt vor seinen Kleiderschrank und kramt zwischen Kapuzenpullovern und zertretenen Adidas-Sneakern zwei lange Gewehre hervor: eine Jagdwaffe und eine halbautomatische AR-15. Dann greift er seine Pistole vom Nachttisch, sie liegt gleich neben der Spielekonsole, und steckt sie in sein Gürtelholster. Die Pistole hat er in der Wahlnacht 2024 gekauft, als klar war, dass Donald Trump gewinnen würde.
