
Wie die „New York Times“ berichtet, gehe die aktuelle Festnahme-Welle auf Druck der Regierung zurück. Das Weiße Haus habe die Zahl von 2000 Festnahmen am Tag als neuen Standard festgesetzt. Die Behörde solle ein Großteil ihrer Beamten für diese Aktionen einsetzen und sicherstellen, dass so viele Beamte wie möglich sieben Tage in der Wache arbeiteten. Es sei aber nicht klar, ob die Behörde das gegenwärtige Tempo aufrechterhalten könne. Eine Sprecherin des Heimatschutzministeriums teilte der Zeitung mit: „Unsere Botschaft ist klar: Wenn du illegal in unser Land kommst, werden wir dich finden, wir werden dich festnehmen und wir werden dich abschieben.“
Erst in der vergangenen Woche hatte das Ministerium verkündet, seit Trumps Amtsantritt 10.000 angebliche Gangmitglieder verhaftet zu haben, die illegal ins Land eingereist seien. Diese würden verschiedener Verbrechen verdächtigt, unter anderem Mord, Angriff mit einer tödlichen Waffe, Rauschgiftschmuggel und Erpressung. Minister Mullin sagte dazu, ICE erfülle Trumps Versprechen, das Land sicher zu machen. Allerdings hat die Behörde immer wieder angebliche Gangmitglieder festgenommen, ohne dass es dafür überzeugende Beweise gegeben hätte.
