Im Jahr 2020 wurde das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Nur sechs Jahre später ist sein Budget um mehr als 40 Prozent geschrumpft – und parallel hat sich die Zahl der von Hunger bedrohten Menschen weltweit auf mehr als 300 Millionen verdreifacht.
DIE ZEIT: Herr Skau, das WFP warnte im vergangenen März, dass zusätzlich 45 Millionen Menschen weltweit von Hunger bedroht seien, wenn der Krieg im Iran bis zur Jahresmitte nicht aufhöre. Nun gibt es eine Art Waffenstillstand – gerade noch rechtzeitig, um das Schlimmste zu verhindern?
