
Trump will den Golfplatz in die Lage versetzen, große Profi-Turniere wie die U.S. Open, Ryder Cup und PGA Championship ausrichten zu können. Zu den Kosten der Arbeiten unter der Leitung des US-Innenministeriums machte Trump in seinem Post keine Angaben, ebenso wenig dazu, wer am Ende zahlt.
Seit längerem ist bekannt, dass Trump den alten Golfplatz ins Visier genommen hat. Der in den 1920er Jahren in Betrieb genommene Platz ist laut „New York Times“ anfällig für Überschwemmungen. Das Instandhaltungsbudget sei begrenzt gewesen, das habe Spuren hinterlassen. 2020 habe eine gemeinnützige Organisation den Betrieb übernommen und wollte das Gelände restaurieren.
Der Golfplatz ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Trump der demokratisch regierten Hauptstadt äußerlich seine Prägung geben will. Auf dem Gelände des Weißen Hauses lässt er einen riesigen Ballsaal errichten. Zudem plant er einen Riesen-Triumphbogen in der Stadt. Jüngst ließ er außerdem in einem umstrittenen Vorhaben das riesige Wasserbecken Reflecting Pool in der Umgebung berühmter Denkmäler mit blauer Farbe auskleiden, damit das Wasser die Monumente noch besser reflektiert. Jedoch färbte sich nur kurz nach der Fertigstellung das Wasser wegen Algen wieder grün, so dass Arbeiter anrücken mussten.
