In der Nähe des Fusion-Festivals in Mecklenburg-Vorpommern hat es gebrannt, das Gelände wurde evakuiert. Nach Ende der Löscharbeiten konnte das Festival weitergehen.
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© Philip Dulian/dpa
Das Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern ist wegen Bränden außerhalb des Geländes zeitweise unterbrochen worden. Das Festival wurde am Donnerstagabend kurz
vor 19 Uhr unterbrochen, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte. Gegen 21:45 wurde demnach der Festivalbetrieb wieder aufgenommen. Die Feuerwehr konnte den Brand vollständig löschen, ehe das Feuer das Gelände erreichte.
Bilder hatten zunächst eine aufsteigende Rauchsäule in der Nähe des Festivalgeländes gezeigt. Besucherinnen und Besucher seien aufgefordert worden, sich zu einer Landebahn auf dem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz zu begeben. Ein Großteil der Gäste lief zu der Landebahn, manche verließen das Gelände mit ihren Autos und Fahrrädern. Die Leute seien vom Rauch weggeführt worden.
Kripo ermittelt zur Brandursache
Polizeiangaben zufolge sind etwa 3.000 Quadratmeter verbrannt. Der Sachschaden belaufe sich auf 7.500 Euro an Wald und Flur. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.
Das jährlich stattfindende Festival hatte am Mittwoch begonnen und dauert planmäßig bis Sonntag. Die Veranstalter rechnen mit rund 65.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Fusion gilt als eines der größten alternativen Musik- und Kulturfestivals Deutschlands und Europas. Für 2027 ist eine Pause angekündigt, bevor das Festival 2028 zurückkehren soll.
