Wohlstand, Jobs und Migration: Forscher haben ermittelt, wie es Großbritannien ergangen wäre, wenn es die EU nicht verlassen hätte. Ein Überblick in Grafiken
Zehn Jahre ist es her, dass die Briten für den Brexit
stimmten. Die Regierung warnte damals vor einer Rezession, Befürworter versprachen
einen Wirtschaftsaufschwung. Tatsächlich ist das
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Vereinigten Königreich seitdem um 6,1 Prozent gewachsen. Aber was wäre ohne
Brexit?
Forscher haben das berechnet. Mithilfe von Wirtschaftsdaten aus 33 Ländern simulierten sie ein Vereinigtes Königreich in der EU. Ihr
möglicher Verlauf ohne Brexit zeigt: Hätten sich die Briten für einen Verbleib entschieden,
wäre ihre Wirtschaft seit 2016 im Schnitt um 16,1 Prozent gewachsen.

