Die Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees, Eva Umlauf, hat Holocaust-Überlebende dazu aufgerufen, ihre bisher nicht ausgesprochenen Erinnerungen zu teilen und damit die Demokratie zu schützen. Bei der offiziellen Gedenkveranstaltung des Komitees zum Holocaust-Gedenktag in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin sagte sie: “Verteidigen Sie die Demokratie vor ihren ständigen Angreifern, vor Extremisten von links und von rechts”.
Umlauf warnte vor Versuchen, die Erinnerung an die Schoah aus dem Alltag zu drängen, und äußerte Wünsche für ein Deutschland ohne Angst und ohne Wachposten vor jüdischen Einrichtungen. Auch Niedersachsens Wissenschafts- und Kulturminister Falko Mohrs von der SPD mahnte, Gleichgültigkeit gegenüber Antisemitismus, Ausgrenzung und Unrecht entgegenzutreten.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert
