Im Auftrag der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat das Ifo-Institut untersucht, wie sich im Bundeshaushalt Geld einsparen lassen würde. Die Wirtschaftsforscher bringen in ihrer Analyse etwa eine Absenkung der Einkommensgrenze für Bezieher des Elterngeldes auf ein zu versteuerndes Einkommen von 50.000 Euro jährlich vor. Aktuell beträgt die Grenze 175.000 Euro.

Für die Rentenversicherung hat das Ifo-Institut
ein Szenario berechnet, in dem die Renten an die Inflation gekoppelt
würden und nicht mehr an die Löhne. Außerdem werde im Szenario die
Mütterrente in den nächsten vier Jahren auf 50 Prozent ihres jetzigen
Niveaus reduziert. Ein weiterer Vorschlag ist, alle noch nicht genehmigten Subventionen des Bundes über einen Zeitraum von vier Jahren pauschal um jeweils 15 Prozent pro Jahr zu verringern. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen ließen sich jährlich bis zu 60 Millionen Euro einsparen, teilte das Institut mit.

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