Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU), sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und Beiträge aufgefallen.
Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere von Wildberger
gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst wurden. Auch zwei
Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat demnach weder er
selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT oder ein ähnliches
KI-Modell. Die Magdeburger Volksstimme
hatte vor einigen Tagen enthüllt, dass die Ministerpräsidenten von
Thüringen und Sachsen-Anhalt, Mario Voigt und Sven Schulze (CDU), einen
Gastbeitrag in der Welt mithilfe von KI erstellt hatten. Dürfen Politiker sich Reden von KI schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im Podcast.
Nach
wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der Nacht
zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges
verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch
der Vermittler Pakistan. Die am 80. Geburtstag von US-Präsident Donald
Trump verkündete Einigung soll den Grundstein für weitere Verhandlungen
legen, die etwa Teherans Atomprogramm zum Thema haben. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind weltweit als wirtschaftliche Folgen des Krieges zu spüren. Sollte es tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auf die Preise in Deutschland aus? Dazu recherchiert hat die Ressortleiterin im Ressort Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz.
Und sonst so? Beschwerdechor
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems
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