
Die neue Skyline-Bahn am Frankfurter Flughafen, die das Terminal 1 und die Bahnhöfe im Norden mit dem Terminal 3 im Süden verbindet, fährt wieder. Nach knapp drei Wochen, in denen die 500 Millionen Euro teure Investition keine Passagiere transportiert hat, weil technische Anpassungen vorgenommen werden mussten, können Passagiere seit Montagmorgen wieder mit der auf Reifen fahrenden Bahn zum neuen Terminal gelangen.
Allerdings dauert es etwas länger. War die Bahn nach der Eröffnung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Kilometern je Stunde unterwegs, sind derzeit nur 50 km/h drin. Das ist vor allem eine Vorsichtsvorkehrung, wie es vom Flughafenbetreiber Fraport heißt, weil nun geschaut werden müsse, ob sich alles wie geplant einspielt, was in den vergangenen drei Wochen verändert und ausgebessert worden ist. Zudem steht die Bahn erstmal zwischen 23 Uhr und 4 Uhr still, weil Streckenkontrollen und Optimierungen an den Fahrzeugen durch Siemens Mobility notwendig sind. In dieser Zeit verkehrten Busse zwischen den Terminals 1 und 3. Das Terminal 2 ist seit wenigen Tagen für den Passagierbetrieb geschlossen.
Konkret gab es laut der Sprecherin von Siemens Mobility technische Anpassungen an der Strecke der Skyline-Bahn, insbesondere habe die Stromversorgung stabilisiert und auch an einzelnen Fahrzeugen nachjustiert werden müssen. Zudem seien Software-Updates notwendig gewesen. Die Arbeiten an den Waggons waren auch ein wichtiger Grund für die vorübergehende Schließung der Bahn: Es waren schlicht nicht genug Fahrzeuge für den Betrieb da.
Die Ursachen für die technischen Störungen seien im Vorhinein nicht erkennbar gewesen und hätten sich erst im laufenden Betrieb unter starker Auslastung gezeigt, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung von Fraport und Siemens Mobility weiter.
Die Bahn verbindet auf einer Strecke von 5,6 Kilometern die drei Terminals am Frankfurter Flughafen. Normalerweise kann das System vollautomatisch bis zu 4000 Passagiere je Stunde und Fahrtrichtung transportieren.
