
CDU und SPD in Bad Homburg setzen Koalition fort
Bad Homburg. Die CDU und die SPD in Bad Homburg haben am Samstag im Rathaus einen Koalitionsvertrag für die nächste Wahlzeit unterschrieben. Damit setzen die beiden Fraktionen die Zusammenarbeit in der Stadtverordnetenversammlung fort. Diese besteht sei zehn Jahren. In der Kommunalwahl im März hatte die CDU in der Kreisstadt des Hochtaunuskreises 46 Prozent erreicht, die SPD 13 Prozent.
Die Koalitionsverhandlungen seien konstruktiv verlaufen, teilten die beiden Parteien nach der Unterzeichnung mit. Übergreifende Themen wie die Zukunft des Kurhauses, der geplante Wohnungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Kreiskrankenhauses sowie Sicherheit, Bevölkerungs- und Hochwasserschutz seien „direkt in einem übergeordneten Kernteam“ besprochen worden. An den Entscheidungen zu einem möglichen Kurhaus-Neubau sollen die Bürger beteiligt werden. Außerdem kündigen die Partner an, die Fußgängerzone ansprechend und sicher zu gestalten und das Mikroklima in der Innenstadt zu verbessern.
Ein weiterer zentraler Punkt im Koalitionsvertrag ist der Ausbau des Bahnhofs zu einem Verkehrsknoten mit Anschlüssen zur U-Bahn und an die Regionaltangente West. Zudem soll es weiterhin gebührenfreie Kitas und ein „reichhaltiges kulturelles Angebot“ in der Kurstadt geben. Um finanziell handlungsfähig zu bleiben, will die Koalition mehr Gewerbe ansiedeln.
Die Parteibasis der CDU hatte dem Vertragsentwurf schon am Dienstag einstimmig zugestimmt, die SPD-Mitglieder hatten dann am Freitag ebenfalls einstimmig dafür votiert.
Artikelrechte erwerben
