DIE ZEIT: Herr Horneber, Sie leiten mit Agaplesion einen christlichen Gesundheitskonzern. Haben Sie manchmal Angst, sich zwischen Nächstenliebe und Gewinnstreben entscheiden zu müssen?
Markus Horneber: Nein, das hatte ich noch nie. Ein gewisses Gewinnstreben ist ethisch vertretbar. Ich würde sogar sagen: Es ist notwendig, wenn Sie wie wir Krankenhäuser und Pflegeheime betreiben wollen. Nur so können wir unsere Patienten bestmöglich betreuen.
ZEIT: Ihr Konzern ist gemeinnützig. Da würde es reichen, wenn Sie bei plus/minus null rauskämen …
