Als Alexander Zverev an diesem Dienstagnachmittag das Halbfinale der French Open erreicht hat, mit einer schnellen, schnurgeraden Vorhand die Linie entlang, hebt er zwar kurz die Arme. Aber noch bevor sie die Höhe seiner Schultern erreicht haben, bricht er die Bewegung ab. Kein Jubel, keine Erlösung. Dafür ist es zu früh. Zverev hat das Viertelfinale gegen den jungen Spanier Rafael Jódar mit 7:6, 6:1, 6:3 gewonnen. Ein letztlich ungefährdeter Sieg, nach einem wackeligen Beginn. Doch Zverev freut sich nur verhalten.

Denn noch bleiben zwei Spiele, die er gewinnen muss. Noch bleiben zwei Spiele, die er nicht verlieren darf.