Mit letzter Kraft schlurfte Jannik Sinner an den Rand des Sandplatzes, um zu seinem Handtuch zu greifen. Er lehnte sich gegen die Werbebande. Sekunden verstrichen. Der beste Tennisspieler der Welt wirkte benommen. Die Schiedsrichterin Aurélie Tourte verließ ihren Stuhl und eilte zu Sinner, redete auf ihn ein.

Es hatte nicht den Anschein, als vermochte der Italiener den Worten der Unparteiischen ausreichend folgen, er stützte sich auf seinen Schläger. Ohne ihn, so schien es, könnte er jederzeit umfallen. Je ein Physiotherapeut und ein Arzt eilten herbei. Ihm sei »sehr schwindelig«, sagte Sinner zu dem Physiotherapeuten. Der Schiedsrichterin sagte er, dass er sich dehydriert fühle und sich übergeben müsse. Dann verließ Sinner den Platz am linken Spielerausgang.